Krise und Reproduktion – Who cares for you?

Am Die, den 7. mai findet im Naturfreundehaus in Kalk die erste Veranstaltung unserer, gemeinsam mit AKKU und IL Köln organisierten Veranstaltungsreihe im Rahmen der Mobilisierung für die kommenden Blockupy Aktionstage statt.

In den Veranstaltungen wollen wir uns verschiedenen Ausdrücken und
Aspekten der kapitalistischen Krise beschäftigen. Wir wollen die
Auswirkungen der Krise in der Reproduktionsarbeit kritisch beleuchten, uns der Frage widmen wem die Stadt gehört und wie sich Vertreibung und Umstruktierung der Stadtpolitik in Krisenzeiten aufzeigen lässt sowie auf die erstarkenden Krisenlösungsstrategien von rechts am Beispiel von Griechenland und Ungarn eingehen.

http://antifa-ak.org/veranstaltungsreihe-krise-kapitalismus/#7mai

7. Mai: Krise und Reproduktion – Who cares for you?

Dienstag, 7. Mai, 19 Uhr: Naturfreundehaus Köln-Kalk (Kapellenstraße 9a)
Referentin: Anna Dohm (Berlin), aktiv in der Interventionistischen Linken
(IL)

Während die Hintergründe und produktionsbedingten Wirkmechanismen der
Krise einen breiten Eingang in innerlinke und gesellschaftliche Debatten
erhielt, blieben geschlechtsspezifische Krisendynamiken und deren
subjektive Folgen bisher weitestgehend unsichtbar. Doch wir befinden uns nicht nur in einer Produktionskrise, eine Reduzierung auf
Lohnarbeitsverhältnisse wäre daher zu kurz gegriffen.
In Anbetracht der Vielschichtigkeit der Auswirkungen der kapitalistischen Krise muss die Unterteilung des Öffentlichen und Privaten überwunden werden, um eine allumfassende Sichtweise auf die Re- und Produktionskrise deutlich zu machen. Ein spezifischer Blick auf Frauen* und die Care-Arbeit in der Krise birgt jedoch die Gefahr, diese Bereiche in der allgemeinen Debatte um die Krise zu isolieren. Um jedoch einen radikalen Standpunkt in einer Krisen- und Kapitalismusanalyse entwickeln zu können, gilt es,
entlohnte und unentlohnte Reproduktionsarbeit und deren subjektive und geschlechtsunterschiedlichen Auswirkungen in den Fokus zu rücken, um letztlich Handlungsstrategien zu entwickeln. Wie eine gesellschaftliche Selbstorganisierung von Arbeits- und Lebensbedingungen in Zeiten der Krise aussehen kann, soll anhand internationaler aktueller Kämpfe, die nationale Grenzen der Organisierung zu überwinden versuchen, vorgestellt und
diskutiert und diese auf ihre lokale Anwendbarkeit überprüft werden.

Facebook: https://www.facebook.com/events/152890061556410/

7. Mai: Krise und Reproduktion – Who cares for you?
Referentin: Anna Dohm (Berlin), aktiv in der Interventionistischen Linken (IL)
19 Uhr, Naturfreundehaus Köln-Kalk (Kapellenstraße 9a)

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