Kalk – Stadtteilarbeit vor 30 Jahren

18h30 Essen, 19h Veranstaltungsbeginn

Seit 1968 haben viele Menschen versucht, ihr Zusammenleben solidarisch, gemeinschaftlich und widerständig zu organisieren. Hausbesetzungen, die Gründung von Kollektivbetrieben – immer wieder ging es um ein anderes Zusammenleben und -arbeiten.
Die meisten dieser „solidarischen Inseln im Meer des kapitalistischen Mainstreams“ haben sich nicht lange gehalten.
Vor fast 30 Jahren zog eine Gruppe junger Frauen und Männer bewusst ins Arbeiterviertel Köln-Kalk. Sie hatten ihr Studium beendet und suchten sich Jobs in den Fabriken und Geschäften des Stadtteils. Sie wohnten nicht unter einem Dach, hatten aber eine gemeinschaftliche Ökonomie. Ihr Ansatz von Stadtteilarbeit hatte sozialrevolutionäre, kommunistische, anarchistische und befreiungstheologische Elemente. Sie reflektierten gemeinsam ihre inhaltliche und praktische Arbeit im Stadtteil, die eigene Motivation, ihre Wünsche und Enttäuschungen … Ein Freund, der lange in dieser Gruppe lebte, der „futur 3“ mitgründete und zusammen mit drei anderen älteren Genossen den Guadeloupe-Arbeitskreis bildet, zieht in eine andere Stadt. Grund für uns sich mit ihm über seine Erfahrungen auszutauschen und sie vielleicht für neue Projekte nutzbar zu machen.
futur 3 und Guadeloupe-Arbeitskreis laden ein!
Zweiter Abend der Veranstaltungsreihe „Wir können auch anders“ des Kollektivs Futur3

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