Film „Call me Kuchu“ – für gleiche Rechte für LGBT in Uganda!

„Kuchu“ ist in Uganda ein Slangwort für Schwule/Lesben. Der
Dokumentarfilm schildert sehr eindrücklich den Kampf der wenigen
offensiv auftretenden Homo/Trans-Aktivistinnen. Zu Wort kommen auch
ihre Gegner, Propagandisten einer christlich-fundamentalistisch
begründeten Homophobie, darunter Evangelisten aus den USA. 2009 wurde
ein Gesetz für die Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle in das
ugandische Parlament eingebracht. Es wurde wegen internationalem Druck
nicht verabschiedet, weiterhin ist das Strafmaß bei 14 Jahren, eine
Erbschaft der britischen Kolonialgesetzgebung. Viele Verurteilte
sterben im Gefängnis wegen Hunger oder Misshandlung.

Anwesend ist Abdallah Wambere ( „Long Jones“), Aktivist der
Organisation SPECTRUM aus Uganda, die sich für
Homosexuelle/Transsexuelle/HIV – Betroffene und Opfer sexualisierter
Gewalt einsetzt.

David Kato, ein Hauptprotagonist des Films und Begründer der
LGBTI-Bewegung in Uganda, wurde während der Dreharbeiten ermordet.
Sein Begräbnis ist dramatischer Abschluss des Films (siehe
http://en.wikipedia.org/wiki/David_Kato)

Dauer ca. 90 Minuten, englisch mit deutschen Untertiteln.
Trailer: http://www.callmekuchu.com

Dienstag, 10. September 2013, 19 Uhr
Naturfreundehaus Kalk
Kapellenstraße 9a (U-Bahn Kalk Kapelle)

Veranstaltet von Help a minority in a minority (www.hamian.de),
unterstützt von Kein Mensch ist illegal Köln und Filminitiativ. e.V.

* Lesbians/Gay/Bisexuals/Transsexuals/Intersexuals – siehe
https://de.wikipedia.org/wiki/LGBTI#Queerer_Baukasten

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